Die Entscheidung zum Hausbau

Die Entscheidung zum Bau eines eigenen Hauses ist langsam gereift. Zunächst wollten wir nur aus einer Mietwohnung mit Balkon in eine Wohnung mit Garten umziehen. Dann suchten wir nach einem Haus zur Miete. Leider waren die passenden Angebote aber meist zu weit von unserem Arbeitsplatz oder unserer Budgetvorstellung entfernt.

Irgendwann (nach ca. 2 Jahren) sind wir auf Budgetrechner im Internet gestoßen, die uns den Anstoß gaben, uns über einen Hauskauf zu erkundigen. Ja, und auch hier kamen wir wieder von einer Erkenntnis in die nächste: zu weit weg, zu teuer, zu alt, zu …

Anfang März 2015 besuchten wir die B.I.G (Hannovers erste Messe für Bauen, Immobilien, Garten). Hier reifte nun auch der Wunsch nach einem Bungalow, ohne Keller und möglichst barrierefrei (man wird ja nicht jünger).

Nach einigen Gesprächen mit Massivhaus-Anbietern landeten wir auf dem Stand der Fertighauswelt.Das war sehr interessant und nach einem Quiz und 2 Freikarten waren wir auch schon flugs in Langenhagen.

In der Fertighauswelt schauten wir uns am nächsten Tag Fertighäuser an und führten informative Erstgespräche. Als Hausaufgaben haben wir mitbekommen:

  1. Erstellen Sie einen Grundriss Ihres Traumbungalows!
  2. Finden Sie ein Grundstück

„Erstens“ taten wir auch akribisch. Der gefühlte 100ste Entwurf war danach Grundlage für alle Gespräche und Angebote, die wir in den folgenden Wochen führten.

Das Grundstück

So ziemlich jeder Hausverkäufer hat uns gesagt, dass die Grundstückssuche nicht einfach wird. Sie hatten Recht. In den einschlägigen Internetplattformen gab es wieder mehrere Erkenntnisse: zu weit weg, zu teuer, zu klein, zu groß… und 99% über Makler.

Warum nicht selbst eine Anzeige aufgeben? Gedacht, getan erschien am 21. März unsere Anzeige in der HAZ: „suche Baugrundstück in der Region Hannover, ca. 500qm, provisionsfrei, bauträgerfrei“

Es kamen nur zwei Antworten. Die zweite sollte unser Grundstück in Völksen werden! Glück gehabt 🙂

Das Bauunternehmen

Nach etlichen Gesprächen mit Fertighausanbietern und Internetrecherchen haben wir uns entschieden, nun auch einigen Massivhausanbietern Gehör zu verschaffen.

Ein Termin-Marathon, der sich gelohnt hatte. Mit folgenden Firmen sprachen wir in nur 10 Wochen:

Hanse Haus, KAMPA, Allkauf, Weberhaus, Bien-Zenker, HAACKE, Massa-Haus  – Heinz von Heiden, teambau, NURDA, Hannoverhaus

Von Allkauf und Weberhaus haben wir nie wieder etwas gehört…wahrscheinlich war denen unsere Budgetvorstellung zu utopisch 😉

Die „Bauchentscheidung“ fiel bereits am 24. April, nach unserem ersten Treffen mit Herrn Lorenz von NURDA. Unser Gefühl hatte uns nicht getäuscht. Nach Preis-Leistungs-Transparenz-Vergleich aller Angebote, Bauleistungsbeschreibungen, Hausverträge, Internetrecherche erschien uns NURDA als die für uns beste Wahl!

Während zwei sehr informativen Gesprächen bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen bekamen wir wichtige Hinweise, was im Werksvertrag ergänzt oder modifiziert werden sollte, sowie auf welche Leistungen und Kosten zu achten sind. NURDA kam uns bei allen Änderungswünschen sehr offen entgegen, also haben wir am 01. Juni in Großburgwedel den Werksvertrag unter Vorbehalt (der Finanzierung und des Grundstückserweb) unterschrieben.

Der Baustress kann beginnen!!