Baubegleitende Qualitätssicherung – Erster Ortstermin

Wir trafen uns heute zu einem ersten Prüftermin vor Ort im Rohbau mit Herrn Muschter sowie unserem Bauleiter.

Es gab keine große Beanstandungen, nur kleinere Beschädigungen an der Unterspannbahn und der Sockelabdichhtung , die durch Maurer und Zimmerleute behoben werden müssen.

Herr Muschter beriet uns zuzätzlich noch zu Themen wie der späteren Sockelabdichtung, sowie – wegen unserer Hanglage-  zu den Möglichkeiten, größere Wassermassen vom Gebäude fernzuhalten. Der kritischte Punkt ist dabei die Eingangstür, wenn man diese ohne Treppe plant.

Drainage ist auch ein Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Darüber hatte ich Vieles nachgelesen und war verunsichert. Hier ist ein schöner Artikel darüber: Drainage ja nein?

Wir werden keine Drainage um unser Haus herumlegen lassen, sondern das Wasser durch Geländegestaltung vom Haus fernhalten. Bei echtem ergiebigen Dauerregen hilft eine Drainage auch nicht und kann eher das Gegenteil bewirken (Rückstau). Das ist aber wohl eine Glaubensfrage und wir vertrauen auf unser Bauchgefühl und Gutachter.

Außerdem empfahl Herr Muschter noch eine Vorwandinstallation im Bad „zur Vermeidung von Installationsgeräuschen“, da diese direkt an unser Schlafzimmer grenzt. Schön, die Ablagefläche kann man immer gut gebrauchen 🙂

Ein paar wertvolle Tipps zur Dachbodenausdielung bekamen wir auch noch mit auf dem Weg. Da wir uns für OSB-Platten anstelle von Rauspund entschieden haben, sollten wir für ausreichend Lüftung gegen Schimmelbildung zwischen Platten und Dämmwolle sorgen, zur Not ein paar kleine Löcher in die Platten bohren.

 

Mit unseren Nachbarn sind wir uns inzwischen über die Grundstücksbegrenzung einig geworden. Es wird zwar nicht schön, eine Winkelsteinmauer vor der Tür zu haben, aber zum einen ist diese im Norden, stört also die Gartenansicht nicht und zum anderen gibt es mittlerweile tolle kreative Ideen für vertikale Bepflanzung.